Winnebacher Weisskogel 3185 m

 

Gehzeit: 3,5 h

Höhenmeter 912 hm

Voraussetzung: bis Winnebachjoch Trittsicherheit, Steighilfen vorhanden, makiert,ab Winnebachjoch:je nach Wegwahl Gletschererfahrung oder Blockkletterei (I)

 

Der Winnebacher Weißkogel “bewacht” das Winnebachjoch, den Übergang vom Westfalenhaus zur Winnebachseehütte. Wie es sich für einen guten Wächter gehört, hat er Blickkontakt zum Seeblaskogel gegenüber und weit nach Norden und Westen. Der Blick Richtung Osten trifft auf das klotzige Felsmassiv des Lüsener Ferner Kogels.

In dem nördlich vom Weißkogel gelegenen Becken hält sich der Weißkogelferner, getrennt durch den vom Gleirschfernerkogel herabziehenden Felskamm vom Gleirschferner. Dieses Becken, gefüllt mit Schnee und Eis, verleiht der letzten Etappe zum Gipfel einen besonderen landschaftlichen Reiz.

 

Der Anstieg führt zunächst ins Winnebachjoch, von wo es zwei Wege auf den Weißkogel gibt:

Entweder über dessen SO-Kamm oder über den Weißkogelferner.

Der Bergsteiger wendet seinen Blick im Winnebachjoch nach Norden und folgt den Wegspuren auf dem schuttbedeckten Hang. Um zum Fuße des SO-Kamms zu gelangen, hält er sich - in Aufstiegsrichtung - an der linken Seite. Der Kamm ist mit Steinmännchen markiert. In Blockkletterei (I) geht es über ihn zum Gipfel.

Um zum Weißkogelferner zu gelangen, gilt es zunächst wiederum den schuttbedeckten Hang zu erklimmen. Dort angekommen öffnet sich das schöne Becken, in dem der Gletscher Platz genommen hat. Im September 2003 war es im Hinblick auf die Spalten am günstigsten, an dessen - in Aufstiegsrichtung - äußerst linker Seite aufzusteigen. Am Fuße des Gipfels führt eine Rinne auf das kleine Gipfelplateau.